Hausordnung der VS Kufstein-Sparchen

Wir wollen uns in unserer Schule wohlfühlen,

darum halten wir folgende Vereinbarungen ein: 

 

 

 1.    Die gesetzliche Schulordnung regelt den allgemeinen Schulbetrieb in ganz Österreich. (Verordnung des Bundesminister für Unterricht und Kunst vom 24. Juni 1974,  

 BGBL. Nr. 373/1974)

https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1974_371_0/1974_371_0.pdf

 

 

2.    Umgang miteinander:

 

Ø  Begegne anderen so, wie du selber behandelt werden möchtest!

Ø  Wir wollen keine Gewalt! Ich denke daran: Auch Schimpfwörter können verletzen.

Ø  Grüßen, Bitten, Danken, Entschuldigungen und Pünktlichkeit sind für uns selbstverständlich.

Ø  Wir gehen freundlich und friedlich miteinander um, Probleme können wir    

gemeinsam und in Ruhe lösen.

Ø  Ich gehe im gesamten Schulhaus und vor allem auf den Treppen langsam, damit Unfälle vermieden werden.

Ø  Gute Zusammenarbeit im Unterricht ist unerlässlich: Ich verhalte mich während der Unterrichtszeit und beim Stundenwechsel leise, um niemanden zu stören.

Klassenregeln werden mit den KlassenlehrerInnen für die jeweilige Klasse erarbeitet.

Ø  In den Pausen wollen wir uns erholen: Die großen Pausen werden je nach Wetterlage in den Klassen und unmittelbar davor oder im Schulhof abgehalten. Wir passen unser Verhalten den Gegebenheiten an und befolgen die Anweisungen des aufsichtsführenden Lehrpersonals.

Ø  Wir verhalten uns auch auf dem Schulweg rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst.

 

 

3.    Ordnung, Sauberkeit und Regeln:

 

Ø  Jeder hat das Recht auf eine saubere Toilette! Ich werfe das Toilettenpapier nicht absichtlich auf den Boden und verschmutze die Toilette nicht. Ich benutze immer die Spülung und wasche mir die Hände. Ich gehe sparsam mit den Papierhandtüchern um!

Ø  In der Garderobe werden die Schuhe ordentlich hingestellt und die Kleidungsstücke aufgehängt. Die Hausschuhe werden bei Verlassen des Schulhauses auf die Garderobenbänke gestellt.

Ø  Die Klassenräume werden ordentlich und sauber verlassen.

Ø  Dinge, die den Unterricht stören, lasse ich grundsätzlich zu Hause. Handys bleiben auf dem gesamten Schulgelände ausgeschaltet.

Ø  Die Schüler haben sich im Schulhaus ruhig und ordentlich zu verhalten. Das Laufen, Raufen und Herumtollen ist nicht gestattet.

Ø  Bei Unterrichtsschluss verlassen die Schüler die Schule. Sie werden von der Lehrkraft geschlossen bis zur Haustür geführt. Dort endet die Aufsichtspflicht der Lehrer.

Ø  Das gesamte Schulgebäude inklusive Schulhof steht nur während der Unterrichtszeiten (NMB) den SchülerInnnen zur Verfügung.

Ø  Während des Unterrichts (einschließlich der Pausen) dürfen die Schüler das Schulgebäude mit Erlaubnis des Lehrers nur dann verlassen, wenn sie von den Erziehungsberechtigten abgeholt werden.

Ø  Die Anweisungen des Schulwartes sind zu befolgen.

Ø  Das Kauen von Kaugummi ist auf dem gesamten Schulareal nicht erlaubt.

Ø  Fahrräder und Scooter sind auf dem gesamten Schulgelände nicht erlaubt.

Ø  Lehrer werden nicht mit ihrem Vornamen angesprochen.

 

 

4.    Katastrophen:

 

Ø  Die Lehrer haben für das richtige Verhalten im Falle unvorhergesehener Ereignisse zu sorgen.

Ø  Einmal jährlich muss eine Räumungsübung im Schulhaus durchgeführt werden.

 

 

5.    Kontakt: Schule – Elternhaus:

 

Ø  Das Fernbleiben eines Schülers/einer Schülerin ist der Schule am ersten Tag bekannt zu geben. Tel:  05372–602/143 oder

Mail: direktion(at)vs-kufsteinsparchen.tsn.at

Ø  Gespräche mit den Lehrern sind in den Sprechstunden und nach Vereinbarung möglich.

Ø  Die Eltern werden ersucht, ihre Kinder dem Unterricht bzw. der Wetterlage angepasst zu kleiden: z.B. Spielkleidung für den Schulhof, Haube nach dem Turnen oder Schwimmen, Sturzhelm beim Eislaufen, usw.

Ø  Bei auftretenden Problemen werden die Erziehungsberechtigten gebeten, unverzüglich Kontakt mit dem entsprechenden Lehrer oder der Direktorin aufzunehmen, um Missverständnisse oder falsche Gerüchte erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Ø  Änderungen von Adressen und Telefonnummern sind der Schule umgehend zu melden.

 

 

6.  Nachmittagsbetreuung:

 

Ø  Die Nachmittagsbetreuung (NMB) findet von Montag bis Freitag während der Schulzeit statt. Sie beginnt für die angemeldeten Schüler an diesen Tagen um

11:35 Uhr und endet um 16:05 Uhr.

Ø  Wird die NMB von den angemeldeten Schülern nicht besucht, ist es für die Eltern verpflichtend durch einen Anruf (Tel.: 05372–602/143) oder eine schriftliche Verständigung (Mail: direktion(at)vs-kufsteinsparchen.tsn.at) das Fernbleiben zu entschuldigen (Aufsichtspflicht!).

Ø  Nach Unterrichtsschluss wird ausschließlich für Kinder, die die NMB besuchen, die Verantwortung übernommen.

Ø  Während der Mittagspause, des Mittagessens und der Betreuung muss den Anweisungen der LehrerIn unbedingt Folge geleistet werden.

Ø  Die in der NMB festgelegten Lernzeiten (eine Unterrichtsstunde) muss ausnahmslos eingehalten werden. Telefone sind auszuschalten und die Klassenräume dürfen nur mit Erlaubnis verlassen werden. Nur in Ausnahmefällen werden Kinder während der Lernzeit aus der NMB entlassen. Die fachbezogene Lernzeit muss nach Anweisung des zuständigen Lehrers besucht werden.

Ø  Der Schulhof, die Bibliothek, der Musikraum und der Turnsaal dürfen nur in Begleitung der LehrerInnen benützt werden.

 

Ø  Zeitlicher Ablauf der NMB:

11:40 – 12:30 :  GLZ (Gegenstandsbezogenen Lernzeit):

o   gemeinsames wiederholen von Gelerntem, soziale Projekte

 

12:30 – 16:05:  FZB (Freizeitbetreuung):  

 

o   gemeinsames Mittagessen 

o   Hausübungen selbständig machen

o   gemeinsames Spielen, Projekte zur Kreativförderung, Bewegungserziehung, Sozialerziehung, …

 

Ø  Verbindliches Ende der NMB ist um 16:05 Uhr.

Die SchülerInnen werden wie gewohnt an der Haustüre entlassen.

 

 

6.    Konsequenzen bei Missachtung der Regeln:

 

Ø  Verstöße gegen die Schul- und Hausordnung werden nicht toleriert. Wer sich nicht daran hält, handelt gegen gemeinsam beschlossene Regeln und Ziele. Ein solches Verhalten zieht Konsequenzen nach sich.

a) LehrerInnen und MitarbeiterInnen verantworten sich gegenüber der Schulleitung bzw. gegenüber der Bezirksschulbehörde (Gespräch, Dienstordnung, Beamtenrecht).

b) Eltern werden von der jeweiligen LehrerIn bzw. der Schulleitung zu einem klärenden bzw. beratenden Gespräch eingeladen.

c) Maßnahmen für die Schülerinnen und Schüler.

Ø  Welche Maßnahmen angewendet werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab und kann nicht in jedem Fall ohne deren Berücksichtigung festgeschrieben werden. Priorität haben pädagogische Maßnahmen, die auf Einsicht und ggf. Wiedergutmachung abzielen, wie z.B. Gespräche mit der Klassenlehrerin, schriftliche Kurzreflexion mit anschließendem Gespräch, Gespräche mit der BeratungslehrerIn, Entschuldigung,  „Täter-Opfer-Ausgleich".

Ø  Wenn eine Schülerin oder ein Schüler die Arbeitsatmosphäre oder den Schulbetrieb stark und wiederholt stört, wenn die Sicherheit anderer Personen gefährdet wird oder Sachschäden verursacht werden, die den Unterrichtsbetrieb erheblich beeinträchtigen, können Ordnungsmaßnahmen durch die Schulleitung festgelegt werden und die Einschaltung der Schulpsychologie, Jugendwohlfahrt oder der Bezirksschulbehörde veranlasst werden.

Exemplarischer Maßnahmenkatalog:

 

 

Verstoß

Konsequenzen

a) beim ersten Mal

b) bei einmaliger Wiederholung

c) bei mehrfacher Wiederholung

Vergessen von Unterrichtsmaterialien

a) Ermahnung und ggf. Nacharbeit

b) zusätzlich Mitteilung an die Eltern

Zuspätkommen

a) Nachfrage

b) Gespräch und Mitteilung an die Eltern

c) Aufstellung einer Minutenliste bis 50 Min; Danach: Nacharbeit von 1 Schulstunde mit Benachrichtigung der Eltern

Unentschuldigtes Fehlen

a) Benachrichtigung der Eltern und klärendes Gespräch

b) Benachrichtigung der Bezirksschulbehörde

c) Benachrichtigung der Jugendwohlfahrt

Benutzung von Handy bzw. unerlaubten Gegenständen u.ä. durch Schüler/innen auf dem Schulgelände

a) Verwarnung

b) Abnehmen der Gegenstände bis Unterrichtsende

c) Abnehmen und Rückgabe an die Eltern

Bewusste Verunreinigung

Säubern des verunreinigten Bereiches (z.B. Abfall wieder aufsammeln, Wände und Tische wieder reinigen u.ä.)

Bewusste Sachbeschädigung, Zerstörung

Schadensbehebung (wenn möglich durch Eigenleistung); Schadensersatz, ggf. zusätzlich päd. Maßnahme (schriftliche Reflexion mit an-schließendem Gespräch); Verständigung der Eltern

Rangelei

a) Gespräch, gegenseitige Entschuldigung

b) zusätzlich päd. Maßnahme (z.B. schriftliche Reflexion mit an-schließendem Gespräch; Ausschluss von der Hofpause für eine bestimmte Zeit;) Verständigung der Eltern

c) Gespräch: LehrerIn, SchülerIn, Schulleitung

und Eltern mit Festlegung weiterer Konsequenzen

Beleidigung Schüler - Schüler

a) Gespräch, Entschuldigung und Wiedergutmachung

b) Weitere päd. Maßnahmen, ggf. Einschaltung der Beratungs-lehrerin

c) Gespräche zw. SchülerIn, LehrerIn und Schulleitung. Festlegen von weiteren Maßnahmen

Beleidigung Schüler - Lehrer

a) Gespräch, Entschuldigung

b) Weitere päd. Maßnahmen unter Einbeziehung der Eltern und

c) der Schulleitung

Diebstahl

a) „Täter-Opfer-Ausgleich", Rückgabe, Schadensersatz, Entschuldigung, Mitteilung an die Eltern

b) Hinzuziehen der Beratungslehrerin

c) Jugendamt, Schulpsychologie, Polizei

Fehlverhalten bei Schulveranstaltungen

a) Verwarnung

b) Ausschluss für Veranstaltungen, wenn durch sein/ ihr Verhalten die eigene oder die Sicherheit anderer gefährdet wird  

Fehlverhalten/ Ungehorsam in der Nachmittagsbetreuung

a) Verwarnung

b) Verwarnung und Mitteilung an die Eltern

c) Wird wiederholt der Ablauf der Nachmittagsbetreuung durch den Schüler gestört, kann dies nach entsprechenden Ermahnungen bis zu einer Aussetzung von drei Kalendertagen bzw. zum kompletten Ausschluss der Nachmittagsbetreuung führen. 

  

Ziel der Ausbildung an unserer Volksschule ist es, neben reiner

Wissensvermittlung, unsere SchülerInnen zu selbstbestimmten

Persönlichkeiten heranzubilden und sie durch Erziehung in der

Gemeinschaft zu verantwortungsbewussten Mitgliedern der Gesellschaft

auszubilden.